Federispitz und Speer

Ja, ja, wir waren ja doch schon zweimal auf dem Federispitz. Aber egal, der lohnt sich bei schönem Wetter immer. Und genau das beschert uns der Föhn. Deshalb besteigen wir diesen tollen Aussichtsberg am 23. Oktober erneut. Diesmal starten wir bei Matt, oberhalb von Weesen und steigen wie Unter- und Oberfiderschen sowie Fiderschenboden direkt hinauf zum Gipfel. Der Föhn nimmt mit zunehmender Höhe stetig an Stärke zu und auf dem Grat weht es uns fast hinunter, so heftig bläst er da oben. Die Pause wird also notgedrungen kurz, und wir steigen schon bald wieder über den Federigrat ab. Sobald wir diesen in Richtung Westen verlassen, lässt uns der Föhn in Ruhe. Er wird uns aber bald schon wieder packen. Weiter geht es über Ober Federi, Ober Bätrus, Trüebsite, Furggli und Bützli hinauf zum Speer. Hier nimmt uns der Föhn wieder so richtig in die Mangel, so dass wir auch auf dem Speer nur kurz verweilen. Der Abstieg erfolgt über Oberchäseren, Saumchengel, Underbütz und Chalberweidli zurück nach Matt. Eine wirklich lohnenswerte Herbstour, wenn man auch zu dieser Jahreszeit hinter Federispitz und Speer viel im Schatten läuft. Bei feuchterer Witterung könnte es hier doch recht rutschig sein.

Donnerstag, 24. Oktober 2019

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