Drachenloch

Am 13. Juli besuchen wir - erneut sind wir zusammen mit unserem Bergfreund G. unterwegs - das Drachenloch oberhalb von Vättis im Taminatal. Wir sind ja schon mal von Vättis aus auf eine Tour aufgebrochen. Damals ging es südlichwestlich des Dorfes hoch zum Haldensteiner Calanda, diesmal steigen wir gegen Nordenwesten hin. Auch hier bezwingt man auf kürzester Strecke viele Höhenmeter – fast ist es noch steiler als auf der gegenüberliegenden Talseite. Wir steigen über Patina, Chrächeli und Chrüzboden in Richtung Gelbberg hoch. Über uns thront nun der Drachenberg, an dessen Ostseite sich das Drachenloch findet. Nach Gelbberg geht es nochmals sehr steil hoch bis zum Höhleneingang. Wir besichtigen die beiden leicht zugänglichen Höhlenkammern. Weiter wollen wir nicht, denn wir müssten uns durch ein schmales Loch im Boden zwängen. Das lassen wir dann doch lieber sein. Es ist glitschig, kalt und dunkel da drin – mir ist das alles nicht so geheuer, und ich bin froh, bleiben wir nicht allzu lange in diesem Loch. Für den Abstieg zurück nach Vättis nehmen wir den Weg über St. Meinradsplanggen, Hintere und Vordere Böden, Schrinawäldli und Sutersboden. Auch hier ist das Gelände brutal steil, der Weg aber raffiniert angelegt und reizvoll. Eine tolle Tour trotz oder gerade wegen der steilen Hänge. Leider war das Wetter nicht so sonnig, wie Paul das gerne hat.

Dienstag, 14. Juli 2020

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