Homatt

Nachdem ich am Abend nach der letzten Tour etwas gelahmt habe, machen wir am 2. Juni trotz schönstem Wetter nur einen kurzen ‘Spaziergang’ gleich hier um die Ecke. Der hat es dafür in sich. Wir fahren bis zur Talalp und laufen via Ruestel in Richtung Hüttenberg, verlassen dann aber schon bald den Weg und laufen weglos ansteigend in Richtung Süden. Ab ca. 1250 MüM wird eine Pfadspur sichtbar, welcher wir nun in die gleiche Richtung folgen. Auf ca. 1360 MüM kommt dann von Osten her noch eine deutlichere Spur hinzu, so dass wir hoffen können, im weiteren Verlauf uns nicht weglos durch die Erlenfluren kämpfen zu müssen. Aber schon gut 20 Meter höher oben verzweigt sich der Weg wieder, Wir steigen weiter in Richtung Süden an, bis wir bei 1860 MüM den breiten Rücken erreichen, der von Norden her zum Fuss des Mürtschenstocks ansteigt. Die Wegspur verlieren wir unterwegs immer wieder in den Erlen. Aber ohne eine Spur gibt es hier kein Durchkommen. Zum Glück finden wir jedes Mal wieder einen Pfad oder einen Wildwechsel, dem wir folgen können, bis wir schliesslich die Erlenfluren unter uns lassen. Das Gelände wird dafür immer steiler und Paul ist froh, dass er die schweren Bergschuhe mit den gut gekanteten Sohlen angezogen hat. Auch für mich ist es ein Krampf, so steil anzusteigen, häufig sogar in der Falllinie. Schliesslich schaffen wir es dann doch noch und stehen am Fuss des felsigen Mürtschenstocks. Der Abstieg zurück zur Talalp via Troos ist dann unspektakulärer, denn es gibt einen guten, wenn auch öfters lotterigen Weg, der uns problemlos zurück zum Parkplatz führt.

Dienstag, 02. Juni 2020

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