Maggiatal

Der 11. März wartet im Tessin mit makellosem und warmen Frühlingswetter auf uns. Wir wandern von Maggia aus gleich steil und mit vielen Stufen hinauf bis zur Kapelle La Samaritána, wo wir auf die andere Talseite des Valle del Salto wechseln und noch kurz weiter bis I Pedèll steigen. Hier verlassen wir den offiziellen Wanderweg und schlagen den unmarkierten Weg über La Campèa hinauf nach Marena ein. Weiter hoch geht es - ebenfalls unmarkiert - bis wir nahe Cagitt bei Punkt 1091 den höchsten Punkt unserer Tour erreichen. Hier suchen und finden wir einen alten Weg, der uns direkt nach In Monac'ásc' führen soll. Bei einer Wasserfassung endet der Weg dann allerdings, so dass wir uns weglos hinunter querend abmühen. Weiter geht es via Tasmèi nach Corbazzói. Hier wendet sich der Weg nach Norden und wir kommen etwas in den Neuschnee. Es liegt allerdings so wenig, dass er selbst in diesem steilsten Gelände kein Problem bietet. Wir steigen zwischen Ganon und Corte del Prete in eine enge Schlucht und nach Vassaschia di sopra zwischen Confrèe und Camoscegn gleich noch in eine weitere Schlucht hinunter. Nun geht es an der Capella di Cima vorbei hinunter nach Giumaglio. Eine schöne und abwechslungsreiche Tour, die uns gar nicht weit hinauf geführt und uns doch mit wildem und einsamem Gelände belohnt hat. Wie viele Stufen wir allerdings auf dieser Tour im Auf- und Abstieg bewältigt haben, bleibt ungezählt. Aber wird sind quasi den Kölner-Dom gleich mehrmals hoch und wieder hinunter gestiegen...

Donnerstag, 12. März 2020

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