Mattstogg

Der Wetterbericht ist immer noch unzuverlässig, sagt er doch für heute an, dass es bei uns in Amden am 17. September mehrheitlich bewölkt sein soll. Nachdem es aber um 10 Uhr immer noch sonnig ist, packt Paul kurzentschlossen den Rucksack, und wir ziehen wieder mal los, um unserem Hausberg einen Besuch abzustatten. Wir steigen wie schon oft via Stolle auf in Richtung Niderschlagwald, verlassen aber nach dem Wald den Weg und steigen zwischen Hinderaltsche und Niderschlagwald direkt hoch zur Fahrstrasse, die von der Alp Walau bis Buech führt. Hier nehmen wir kurz den Wanderweg unter die Füsse und krasmen dann weglos (wie schon im Juni 2018) westlich vom Schibenchnölli hoch, bis wir auf ca. 1800 m wieder auf den Wanderweg treffen. Der Aufstieg ist diesmal etwas mühsamer, da das Gras natürlich jetzt höher steht als im Juni. Ausserdem versucht sich Paul in einer anderen Routenwahl, was auch keine gute Idee war. Dennoch macht es natürlich viel mehr Spass als auf dem vielbegangenen Wanderweg. Den wählen wir dann aber doch noch für den Schlussaufstieg hinauf zum Gipfel. Hier ist heute allerdings nicht viel los, und wir haben genügend Platz, um ein kurzes Päuseli zu machen. Im Abstieg auf dem Normalweg verlassen wir diesen auf ca. 1650 m und stromern noch etwas im karstigen Gewirr der Bärenfall-Gegend herum, bis wir dann - erst auf der Skipiste, später dann auf dem Wanderweg – hinunter zur Bergstation unserer Sesselbahn steigen.

Donnerstag, 17. September 2020

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