Alvier und Gauschla

Schon zum zweiten Mal ist Django mit seinen Leuten hier bei uns im Amden in den Ferien. Wir haben uns schon im Winter beim täglichen Spaziergang kennen gelernt. Am 12. Juli unternehmen wir mit ihm und seiner Halterin Daniela eine Tour, die wir im Juni 2018 schon mal begangen haben, und so bin ich diesmal nicht der einzige Star in der Fotogalerie. Start- und Endpunkt ist der Parkplatz beim Berggasthaus Palfries. Wir steigen noch im Schatten stotzig hoch in Richtung Alvier und meistern bravourös die steile Treppe beim Chemmi, oberhalb dessen wir endlich in die Sonne kommen (aber leider auch in den stetig zunehmenden Föhn). Nun gibt es noch einen kurzen knackigen Aufschwung zum Gipfel, wo wir im Windschatten der Gipfelhütte eine längere Pause einlegen. Leider zieht der Himmel nun zu und fast schon sieht es nach etwas Regen aus. Hinunter geht es dann auf dem Weg in Richtung Nordosten. Auf ca. 2080 m Höhe zweigen wir von Wanderweg ab und suchen einen Wegspur, die uns etwa auf der Höhe bleibend auf ein Bödeli unterhalb der Gauschla führt. Da inzwischen der Föhn die Wolken am Himmel wieder weggeputzt hat, besteigen wir diese auch gleich noch. Der Abstieg erfolgt wie schon 2018 weglos durch das grosszügige Alpgelände der Flidaböden. Den Einstieg zum Vormsweg finden wir punktgenau, und nun wird es für ein paar Hundert Meter auf schmalem Weg nochmals etwas abenteuerlich, bis wir auf eine gute Fahrstrasse treffen, die uns weiter zur Palfriesstrasse leitet. Bei inzwischen ziemlicher Hitze steigen wir zuletzt wieder hoch zum Palfries. Es ist ein gelungener Tag in netter Begleitung auf einer spannenden und abwechslungsreichen Strecke. Eine Kralle abbrechen hätte mir unterwegs aber nicht unbedingt müssen…

Dienstag, 13. Juli 2021

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