Mittaghorn

Es ist endlich auch bei uns einigermassen stabil sonnig und warm. So unternehmen wir am 10. August wieder mal eine Tour nicht allzu weit von uns entfernt. Wir starten an der Talstation der Tschinglenbahn in Elm im Glarner Kleintal und laufen erst ohne grossen Aufstieg durch den Märchtliwald westwärts. Bald schon wird es aber ziemlich stotzig und, da die Wege leider arg feucht sind, auch recht rutschig und anspruchsvoll. Obwohl der Weg rot-weiss markiert ist, geht es teilweise gehörig zur Sache und wir werden recht gefordert. Ab dem Firstboden wechseln die Markierungen auf blau-weiss und es wird noch steiler und ausgesetzter. Wir haben diesen Aufstieg zum Mittaghorn (damals hiess es noch Mittetaghorn) schon im August 2015 mal unternommen, aber so arg schwierig haben wir ihn nicht in Erinnerung. Was die Nässe doch ausmacht! Allerdings muss ich auch sagen, dass es für mich – ein paar hohe Stufen ausgenommen – nicht so arg problematisch ist, aber die ungefiederten Zweibeiner haben ihre liebe Mühe. Wir erreichen aber das Mittaghorn alle unbeschadet und erfreuen uns an der herrlichen Aussicht bei endlich wirklich schönem Wetter. Der Abstieg über die Martinsmadhütte und Matt hinunter zur Niederen fordert uns gleich nochmals ziemlich. Anderswo wären solche Wege blau-weiss markiert! Bei der Tschinglenbahn haben wir dann genug vom Herumrutschen im Dreck und lassen uns von der Gondel gemütlich die letzten 400 Höhenmeter ins Tal tragen. Dennoch eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tour, die uns sehr gefallen hat!

Dienstag, 10. August 2021

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