Ofental- und Antronapass

Am 18. August machen wir einen Abstecher nach Italien. Wir freuen uns, als wir kurz vor dem Staudamm in Mattmark über den Hochnebel hinausfahren. Aber wir sind noch nicht einmal über den Damm gelaufen, da verschluckt uns der vom Saastal hochschwappende Nebel dann doch noch. So gehen wir halt im Nebel ins Ofental hinein, welches wir ja schon kennen und dann weiter in Richtung Ofentalpass. Ab der Abzweigung ist der Weg nicht mehr sehr deutlich und die Markierungen scheints hundert Jahre alt. Kurz vor dem Pass kommen wir dann endlich aus dem Nebel. In grobem Geröll machen wir uns an den Abstieg nach Italien, interessiert beäugt von Ziegen und Steingeissen. Hier sind kaum mehr Markierungen vorhanden und der Weg selten wirklich sichtbar. Eigenartig, denn hier führt doch eine Variante des GTA durch, der grossen piemontesischen Alpenweitwanderung. In der Nähe der Alpe Laugera treffen wir auf eine nordwärts verlaufende Wasserleitung, ein Betonschacht, auf dem wir nun bequem gehen können. Kurz muss ein Felssporn etwas abenteuerlich umgangen werden. Schon bald sind wir auf der Alpe Croppi del Lago mit einem malerisch gelegenen Stausee. Ab hier steigen wir nun wieder an, dem Antronapass entgegen. Dieser Weg ist wohl häufiger begangen, immer deutlich sichtbar und gut markiert. Auf der Passhöhe - wieder zurück in der Schweiz - sind wir nun doch schon einige Stunden unterwegs, haben aber noch das lange Furggtälli vor uns, dass sich zwar schön, aber endlos hinzieht. Zum Schluss folgt noch ein pfotenschonender Abstieg auf Waldboden hinunter nach Zer Meiggeru. Es ist eine lange und raue Tour mit viel Geröll und Fels. Ab dem Ofentalpass scheint uns dann aber wenigstens meist die Sonne.

Samstag, 21. August 2021

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